Aussaat-Technikversuche
Welches Aussaat-Verfahren für höchste Silageerträge bei Mais zur Biogaserzeugung?
In Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftlichen Beratungsunternehmen Hanse-Agro GmbH sowie der Firma HORSCH Maschinen GmbH wurden im Jahr 2008 auf dem Landwirtschaftsbetrieb der Familie Kuhlmann in Eimke, Kreis Uelzen in Niedersachsen, umfangreiche Versuche zur Aussaat-Technik Mais durchgeführt.
Drei Aussaat-Varianten wurden angewendet, um der Frage nachzugehen, mit welchem Aussaat-Verfahren die höchsten Trockenmasseerträge zu erzielen sind:
1. Aussaat im Getreideabstand mit HORSCH PRONTO.
2. Aussaat im Breitsaatverfahren mit HORSCH SPRINTER.
3. Herkömmliche Einzelkornsaat mit 0,75 m Reihenabstand.
Auch die Geräte PRONTO und SPRINTER sind technisch in der Lage, eine Unterfußdüngung mit granuliertem Dünger durchzuführen.
In allen drei Varianten wurde daher eine ortsübliche Unterfußdüngung mit ca. 1,5 dt/ha Diammonphosphat (DAP 18/46) ausgebracht. Der mit der Aussaat in den Boden eingebrachte Unterfußdünger war in allen Varianten somit in der Höhe gleich. Die Unterfußdüngung wurde auch in den Varianten Breitsaat und Getreideabstand bewusst nicht erhöht.
Für die Versuchsdurchführung wurden die Agromais-Sorten Agro Max S 240 und Agro Gas S 280 gewählt. Beide Sorten werden in der breiten Praxis bereits mehrjährig erfolgreich zur Biomasseproduktion eingesetzt und auch von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen offiziell empfohlen.
Um auch die Auswirkungen unterschiedlicher Bestandesdichten in Kombination mit den Aussaatverfahren zu prüfen, wurden die Versuche mit 7, 9 und 11 Körnern/m² Aussaatstärke angelegt.
Die Ergebnisse sind in den folgenden Diagrammen dargestellt:
- Gesamttrockenmasse-Erträge in Abhängigkeit vom Säverfahren
- Gesamttrockenmasse-Erträge in Abhängigkeit von Säverfahren und Saatstärke
- Gesamttrockenmasse-Erträge in Abhängigkeit von Säverfahren und Sorte
- Gesamttrockenmasse-Erträge in Abhängigkeit von Sorte und Saatstärke
- Gesamttrockenmasse-Erträge in Abhängigkeit von Sorte, Säverfahren und Saatstärke
Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu berücksichtigen, dass es sich um einjährige Ergebnisse handelt und der Versuch nicht als Exaktversuch in Kleinparzellen sondern als Großparzellenversuch im Praxisschlag durchgeführt wurde!
Eine generelle Aussage lässt sich somit nicht treffen. Die Ergebnisse haben lediglich tendenziellen Charakter!
Zur Absicherung der Ergebnisse wird der Versuch im Jahr 2009 fortgesetzt.
Mit freundlichen Grüßen
Sascha Biermann
Produktmanagement
In Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftlichen Beratungsunternehmen Hanse-Agro GmbH sowie der Firma HORSCH Maschinen GmbH wurden im Jahr 2008 auf dem Landwirtschaftsbetrieb der Familie Kuhlmann in Eimke, Kreis Uelzen in Niedersachsen, umfangreiche Versuche zur Aussaat-Technik Mais durchgeführt.
Drei Aussaat-Varianten wurden angewendet, um der Frage nachzugehen, mit welchem Aussaat-Verfahren die höchsten Trockenmasseerträge zu erzielen sind:
1. Aussaat im Getreideabstand mit HORSCH PRONTO.
2. Aussaat im Breitsaatverfahren mit HORSCH SPRINTER.
3. Herkömmliche Einzelkornsaat mit 0,75 m Reihenabstand.
Auch die Geräte PRONTO und SPRINTER sind technisch in der Lage, eine Unterfußdüngung mit granuliertem Dünger durchzuführen.
In allen drei Varianten wurde daher eine ortsübliche Unterfußdüngung mit ca. 1,5 dt/ha Diammonphosphat (DAP 18/46) ausgebracht. Der mit der Aussaat in den Boden eingebrachte Unterfußdünger war in allen Varianten somit in der Höhe gleich. Die Unterfußdüngung wurde auch in den Varianten Breitsaat und Getreideabstand bewusst nicht erhöht.
Für die Versuchsdurchführung wurden die Agromais-Sorten Agro Max S 240 und Agro Gas S 280 gewählt. Beide Sorten werden in der breiten Praxis bereits mehrjährig erfolgreich zur Biomasseproduktion eingesetzt und auch von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen offiziell empfohlen.
Um auch die Auswirkungen unterschiedlicher Bestandesdichten in Kombination mit den Aussaatverfahren zu prüfen, wurden die Versuche mit 7, 9 und 11 Körnern/m² Aussaatstärke angelegt.
Die Ergebnisse sind in den folgenden Diagrammen dargestellt:
- Gesamttrockenmasse-Erträge in Abhängigkeit vom Säverfahren
- Gesamttrockenmasse-Erträge in Abhängigkeit von Säverfahren und Saatstärke
- Gesamttrockenmasse-Erträge in Abhängigkeit von Säverfahren und Sorte
- Gesamttrockenmasse-Erträge in Abhängigkeit von Sorte und Saatstärke
- Gesamttrockenmasse-Erträge in Abhängigkeit von Sorte, Säverfahren und Saatstärke
Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu berücksichtigen, dass es sich um einjährige Ergebnisse handelt und der Versuch nicht als Exaktversuch in Kleinparzellen sondern als Großparzellenversuch im Praxisschlag durchgeführt wurde!
Eine generelle Aussage lässt sich somit nicht treffen. Die Ergebnisse haben lediglich tendenziellen Charakter!
Zur Absicherung der Ergebnisse wird der Versuch im Jahr 2009 fortgesetzt.
Mit freundlichen Grüßen
Sascha Biermann
Produktmanagement

