Internetseite zum Maiswurzelbohrer im Aufbau


Gemeinsam mit der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) erstellt das Julius-Kühn-Institut (JKI) derzeit eine Internetseite zum Maiswurzelbohrer (diabrotica virgifera virgifera).

Im Rahmen der Pflanzenschutztagung des Deutschen Maiskomitees (DMK) Ende Juli in Rotthalmünster, erklärte Dr. Udo Heimbach vom JKI, dass diese Internetseite ab Herbst zur Verfügung stehen soll. Sobald wir diese online geschaltet ist, werden wir Sie über diese Seite weiter informieren.

Das Forschungsprogramm des Bundes verfolge das Ziel, den Wissensstand zur nachhaltigen Bekämpfung des Maiswurzelbohrers zu verbessern und wissenschaftliche Daten für die Optimierung von Eingrenzungsmaßnahmen zu erarbeiten. Zur Verbesserung der Vorhersage des Auftretens der verschiedenen Entwicklungsstadien des Käfers in den Befallsgebieten würden zum einen Daten zu dessen Biologie anhand von Labor- und Gewächshausversuchen unter Quarantänebedingungen erarbeitet. Zum anderen werde ein Simulationsmodell zur Populationsdynamik in Abhängigkeit von Witterungs- und anderen Faktoren entwickelt, um die Aktivitäten des Käfers in verschiedenen Stadien vorhersagen und zielgerichtet Maßnahmen einleiten zu können. Ferner gebe es eine Untersuchung zur Wirkung der Bodenbearbeitung und von Überschwemmungen auf die Mortalität sowie zur Optimierung der Wirkung von Bodeninsektiziden und Saatgutbehandlung. Zusätzlich würden Ausbreitungsszenarien mit der entsprechenden Folgenabschätzung ausgearbeitet. Nicht zuletzt werde auch die Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher Maßnahmen überprüft.

Die ersten Maiswurzelbohrer in diesem Jahr waren am 13. Juli in den baden-württembergischen Landkreisen Ortenau und Konstanz entdeckt worden.