Maissaussaat in Schleswig-Holstein läuft auf Hochtouren!


Nachdem der lang anhaltende Winter unser Land bis nahezu Ende März voll im Griff hatte,
konnte nach der Schneeschmelze die die Ausbringung von Gülle, Gärresten und Mineraldüngern sowie die Bodenbearbeitung zur Maisaussaat unter meist guten Bedingungen erfolgen.
 

Die ersten Flächen wurden bereits um den 10. April mit Mais bestellt. Im Gegensatz zu den Vorjahren haben wir in diesem Jahr aufgrund der lang anhaltenden Winterwitterung jedoch insgesamt keine ausgesprochen frühe Maisaussaat. Im größeren Umfang wurde mit der Aussaat um den 20. April und damit zu einem durchaus „üblichen" Termin begonnen. Die Befahrbarkeit der Flächen ist inzwischen nahezu überall gegeben. Insbesondere im Norden unseres Landes dürfte die Maisaussaat zum Ende dieser Woche nahezu abgeschlossen werden.
 

Bei der Aussaat sollte regelmäßig die Kontrolle der Ablagetiefe sowie des Kornabstandes in der Reihe erfolgen! Nur so kann ein gleichmäßiger Pflanzenbestand erzielt werden.
Unter den auf vielen Standorten inzwischen bereits recht trockenen Bodenbedingungen sollte tendenziell etwas tiefer abgelegt werden: Leichte Böden 6 - 7 cm, schwere Böden 4 cm. Notwendig ist, dass das Korn in den feuchten Bodenhorizont abgelegt wird um ausreichend Keimwasser zur Verfügung zu haben. Eine zu flache Aussaat verzögert die Quellung und Keimung des Korns. Nach der Keimung muss der Anschluss an die Wasser führende Bodenschicht dringend gegeben sein (Kapillarwirkung).
Bei einer zu tiefen Aussaat besteht hingegen die Gefahr, dass das Korn „vergraben" wird und der Keimling die Bodenoberfläche nicht erreicht.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Sascha Biermann
Gebietsleiter Schleswig-Holstein