Mais leidet unter anhaltenden trockenen Witterungsbedingungen


Liebe Landwirte,

die anhaltenden trockenen Witterungsbedingungen ermöglichen zwar gute Erntebedingungen im Getreide, jedoch leiden die Kulturen Mais, Rüben und Kartoffeln sehr stark darunter.

Bei einem Blick über die Maisflächen fällt eine starke Differenzierung im Massenwachstum der Bestände auf. Durch die gute Wasserverfügbarkeit in den ersten Wochen nach dem Auflaufen der Bestände wurden keine tiefen Wurzeln gebildet. Dies führte dazu, dass in der vegetativen Entwicklung durch die hohen Temperaturen der Wasserbedarf nicht ausreichte um genügend Masse zu bilden.

Im Zeitraum von Juli bis Anfang August benötigt der Mais eine Niederschlagsmenge von ca. 120 mm. Diese Niederschlagsmengen waren in den meisten Gebieten, besonders auf den leichten Standorten von Sachsen-Anhalt, nicht gegeben.

Weiterhin zeigt sich auf den Flächen, wo die Herbizidmaßnahme nicht erfolgreich war, dass der Mais in starker Konkurrenz mit dem Unkraut steht.

In den meisten Beständen hat der Mais bereits die Fahne geschoben und mit dem angekündigten leichten Temperaturrückgang und den kommenden Niederschlägen können wir auf eine gute Kolbenausbildung hoffen.

Sollten Sie Fragen rund um das Thema Mais haben, stehen mein Fachberaterteam und ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

Ihre Michaela Bothe
Gebietsleiterin Sachsen-Anhalt