Verbraucher besser über die Maisproduktion aufklären
Der Umgang der deutschen Bevölkerung mit dem Maisanbau ist nach Einschätzung des Deutschen Maiskomitees (DMK) von Widersprüchen geprägt, die künftig ausgeräumt werden müssen. Wünsche nach einem billigen Fleischkonsum und mehr grüner Energie zu günstigen Preisen träfen in der Gesellschaft auf eine Ablehnung des Maisanbaus, betonte DMK-Vorsitzender Prof. Friedhelm Taube Mitte November auf der Jahrestagung des Komitees in Würzburg. Mais stehe aber für eine erhöhte Flächenproduktivität und Kostensenkung. Sein Anbau sei in Deutschland ein wertvolles und wichtiges Futtermittel zu Erzeugung von Fleisch und Milch sowie gleichzeitig eine wesentliche Grundlage für die Erzeugung von Wärme und Energie aus Biogas. Das Komitee sieht sich laut Taube in Zukunft gefordert, diese Zusammenhänge deutlicher zu kommunizieren, um einen Bewusstseinswandel in der Öffentlichkeit herbeizuführen.

